Landwirtschaft

Mercusor-Abkommen schadet Bauern

"Am Rande des G20-Gipfels in Japan ist es nun doch passiert und die EU konnte sich auf den Abschluss der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten einigen. Der Jubel der neoliberalen Propheten und ihrer Presse kennt keine Grenzen. Schon wieder werden Arbeitsplätze und Geldgewinne für „die Deutschen“ prophezeit. Die EU beschwichtigt Kritiker mit Schutzklauseln für Menschen-, Umwelt- und Arbeitsrecht. Die hohen Standards Europas würden nicht verwässert werden. Sonst an der Speerspitze der globalen Marktöffnungsbefürworter, vergießt der Bauernverband Krokodilstränen für bäuerliche Familien in der EU und gegen den Import von Genprodukten. Was niemand wahrnimmt, ist aber, dass die Abschaffung der meisten EU-Agrarzölle für verarbeitete Produkte aus Brasilien, die Zukunft für Afrika auf eine Wertschöpfung aus ihren Rohexporten verbaut. Damit ist viel gesagt über die Ehrlichkeit der Bundesregierung und der EU in ihren Sonntagsreden, Afrika beim Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit zu unterstützen."

- Francisco Marí -

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Plusminus-Höfesterben

Die Landwirte, die von ihrem Ertrag ihrer Höfe nicht mehr leben können, steigt. Große Einzelhandelsketten bestimmen die Preise und Abnahmebedingungen, sodass vor allem viele kleinere Höfe nicht mehr mithalten können.

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Deutschland drohen 850.00 Euro Strafe pro Tag

Münster/Berlin - Die Uhr tickt: Deutschland muss ab Montag wegen der Düngeverordnung Strafe zahlen. Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Von Frank Polke

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