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Nabu: Hähnchenmastanlage Bockelskamp wird nicht gebaut

NABU NIEDERSACHSEN-PRESSEMITTEILUNG | NR 84/16 | 16. JUNI 2016

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Umwelt / Recht

NABU: Hähnchenmastanlage Bockelskamp wird nicht gebaut

Landkreis Celle hebt Genehmigung auf / NABU gewinnt Klageverfahren

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Wienhausen, Hannover – Der Landkreis Celle hat die Genehmigung für die Hähnchenmastanlage Bockelskamp in der Gemeinde Wienhausen aufgehoben und ist damit einem Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg zuvor gekommen. Damit darf die Anlage nicht errichtet werden. Die Rücknahme der Genehmigung geht auf eine Klage des NABU Niedersachsen zurück. Der Landkreis Celle hatte einem Hähnchenmäster im Januar 2014 die Genehmigung zur Errichtung einer Hähnchenmastanlage mit 84.000 Tierplätzen in Bockelskamp erteilt. Gegen diese Genehmigung hat der NABU Niedersachsen Klage beim Verwaltungsgericht Lüneburg eingereicht. Die mündliche Verhandlung sollte heutigen Donnerstag (16. Juni 2016) stattfinden. Zwei Tage vor der mündlichen Verhandlung hat der Landkreis die Notbremse gezogen und die Genehmigung aufgehoben.

Der Grund für die Aufhebung der Genehmigung ist ein Hinweis des Gerichts, aus dem hervorging, dass der Landkreis  die Klage verlieren wird, wenn er die Bescheide nicht aufhebt. Das Gericht stützte sich dabei auf zwei Gesichtspunkte: Zum einen hatte der Landkreis bei der Beeinträchtigung eines gesetzlich geschützten Biotops die Öffentlichkeit im Verfahren nicht beteiligt. Zum anderen war ein Gutachter in dem Verfahren sowohl für den Hähnchenmäster als auch für den Landkreis tätig, was nach dem Verwaltungsverfahrensrecht unzulässig ist.

Der NABU hatte in dem Verfahren aber nicht nur die formellen Gründe vorgetragen, die jetzt zur Aufhebung der Genehmigung geführt hatten. Er hatte auch geltend gemacht, dass es durch den Betrieb der Anlage zu unzulässigen Auswirkungen auf gesetzlich geschützte Biotope und ein europäisches Naturschutzgebiet kommt.

Der NABU Niedersachsen zeigt sich über den Ausgang des Verfahrens erfreut. „Abgesehen davon, dass diese Form der konventionellen Hähnchenmast mit artgerechter Haltung nicht zu tun hat, darf es nicht sein, dass dies dann auch noch gesetzlich geschützte Biotope gefährdet. Hier hat endlich mal die Natur gesiegt, die uns allen eine Lebensgrundlage bietet“, erklärt Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen.

In dem Verfahren war der NABU von dem Berliner Umweltrechtsanwalt Peter Kremer vertreten worden. Dieser ist optimistisch, dass es bei der Entscheidung des Landkreises bleibt: „Das Planungsrecht für industrielle Tierhaltungsanlagen hat sich in der Zwischenzeit geändert. Nach aktuellem Recht wäre die Anlage an diesem Standort ohnehin nicht mehr genehmigungsfähig.“

Der NABU konnte in dem Klageverfahren, wie auch in vielen anderen ähnlichen Fällen, auf die Unterstützung einer örtlichen Bürgerinitiative zurückgreifen. Dazu Elke Meier vom NABU Niedersachsen: „Dieses Verfahren ist ein schönes Beispiel für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Naturschutz. Der Bürgerinitiative gilt unser Dank für ihren großen Einsatz.“

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NABU Niedersachsen - Pressestelle


"Super-Erreger":US-Gesundheitsbehörde meldet ersten Fund

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Resistent gegen Antibiotika: Ärzte melden ersten "Super-Erreger" in den USA

Zum Artikel

Berlin Demo 2016:" Wir haben es satt!"

Wir waren dabei

Ausführiche Informationen zur Demo mit Pressespiegel hier:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/

 

Bilder

BI-Wietze

Veranstalter

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Pressemitteilung der BI-Wietze

Pressemitteilung Demo Berlin 2016

Bereits aus dem Jahr 2011 !!

Interview mit einem Landwirt aus dem Landkreis Celle

Berlin 2016

Schulterschluss von Bauern und Verbrauchern: Starkes Signal gegen Agrarindustrie

23000 Menschen demonstrieren in Berlin für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Die alltägliche Tierquälerei in der Hähnchenmast

In Langlingen wurde die Mastanlage - Hinweise ergeben Zugehörigkeit zur Rothkötter-Gruppe - von H. Bock als Vorzeigeobjekt geöffnet und eine "vorbildliche Tierhaltung" einem breiten Publikum präsentiert. Dieser Besuch wurde in einem Bericht dokumentiert und ist hier nachzulesen.

Leider gibt es analog zu anderen Geflügelproduzenten auch in der Rothkötter-Gruppe Missstände, die zu drei Klagen gegen den Geflügelkonzern geführt haben. Alle Informationen unter ..

Konsumieren und Gutes tun! Hühnchen für Afrika

Was passiert bei Fleischverzicht

Tierzucht und Klimaschutz

Hähnchenreste auf Reisen - Das Geschäft mit unserem Abfall"

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"Wir haben Agrarindustrie satt" Demo phantasievoll, bunt und friedlich - ein totaler Erfolg

7000 Menschen demonstrieren gegen Massentierhaltung und den Wietzer Geflügelschlachthof mit dem Motto

"Wir haben Agrarindustrie satt"

 

Bilder der Bi-Wietze von den Aktionstagen

Demonstration und Schlachthof-Umzingelung

Workshops Sommercamp

Podiumsdiskussion

Bilder des Organisationsteam "Wir haben Agrarwirtschaft satt" von den Aktionstagen

Demonstration und Schlachthof-Umzingelung

Agrarpolitisches Bauernfrühstück

Workshops Sommercamp

Aufbau Sommercamp

Video von den Aktionstagen

Dokumentation Massentierhaltung - Schäden für die Umwelt, Mensch und Tier

Unser Buchtipp

Dokumentation Massentierhaltung - Schäden für die Umwelt, Mensch und Tier

Autoren: Jutta Altmann-Brewe und Johan Altmann


Text: Imke Haase

Massentierhaltung als Gegensatz zu ethischen Grundsätzen, Tierliebe und Vernunft ist bekannt.

Kaum bekannt dagegen: Massentierhaltung als Gegensatz zu Gesundheit. Und zwar nicht als Gegensatz zur Gesundheit anonymer Puten und Schweinen, sondern unserer eigenen. Da niemand bereit ist, aus Gründen des Tierschutzes Gewohnheiten zu ändern und an neuen Strategien zu arbeiten, bereitet nun dieses Buch Anlass zu neuer Hoffnung.

Das Buch ".....soll solides Hintergrundwissen und wichtige Argumentationshilfen liefern und zu einer Versachlichung der Diskussion führen."

Das es den meisten der von uns jährlich verbrauchten ca. 60 Millionen Schweine und etwa 800 Millionen Geflügeltiere in ihrem kurzen Leben nicht gut geht, wissen wir. Das stört nur einige wenige. Dass es den Agrarproduzenten und Anwohnern von Mastanlagen, auch nicht gut geht, ist neuerdings bewiesen. Vielfältige Arten von Bakterien, Viren und Pilzen besiedeln nämlich schon seit längerem nicht nur die Umgebung, sondern auch die Menschen selbst. Der Einzelne ist inzwischen in Gefahr. Hierzu liefern die Altmanns beindruckende Zahlen zur gefürchteten Antibiotika-Resistenz.

Ohne zu belehren führen sie uns die zwingende Notwendigkeit zum Umdenken in der Agrarpolitik vor Augen. Denn wenn wir wieder an Lungenentzündungen sterben müssen, da jegliche Antibiotika ihre Wirkung verloren hat, hilft der Profit auch nicht.

Erschienen ist diese Dokumentation im Isen Verlag Oldenburg und kostet 10,80 Euro.

Der Hühner-Wahnsinn

Die eiskalten Geschäfte mit Geflügel

Eine Reportage des WDR über ein globales Hähnchen-Roulette, das in einer Verkettung von Wellnesswahn und Geschäftemacherei die Existenz und Gesundheit von Menschen ruiniert.

Foto aus Ghana von einem Hühnermarkt
Hühnermarkt in Ghana

Brust oder Keule? Die Deutschen haben sich eindeutig entschieden. Seit dem Trend zur fettarmen Ernährung werden nirgendwo so viel Hähnchenbrüste gegessen wie in Deutschland. Die Industrie bedient diesen Trend, denn das Filet wirft ordentlichen Profit ab. Doch wohin mit den übrigen Resten? Tiefgekühlt werden sie weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern. Die Folge: Lokale Märkte dort werden zerstört und Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch - auch, weil unsere Hygienevorschriften dort nicht mehr gelten: Afrika ist nicht Europa.

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Reste für den Rest

Ein Film über die Reste-Verwertung der Hühnerteile

Hühnermast in Deutschland

Dieser Film zeigt eindrucksvoll die Machenschaften in der deutschen Geflügelfleischproduktion